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Auch für die Umsetzung schriftlicher Prüfungen, wie Hausarbeiten, Projektarbeiten sowie Praktikumsberichte, eignet sich die Nutzung des Moodle Prüfungsservers. Auf dieser Seite finden Sie Hinweise zur Umsetzung.
Die Friedrich-Schiller-Universit?t bietet seit dem 20. Juli 2020 einen dezidierten?Prüfungsserver? (exam.uni-jena.deExterner Link) an. Das System basiert auf dem aus der Lehre bekannten System Moodle, wurde jedoch für den Prüfungskontext angepasst und ist zwingend für E-Klausuren zu nutzen. Aus Sicherheits- und Datenschutzgründen wird empfohlen, auch unbeaufsichtigte schriftliche Prüfungsformate, z. B. auch Hausarbeiten, die bisher z. B. per E-Mail eingereicht wurden, ebenfalls über den?sicheren Prüfungsserver?exam.uni-jena.deExterner Link einreichen zu lassen.?
Auf diesem Wege k?nnen sowohl Sie sich als Prüfende, als auch die Studierenden über eine fristgerechte Abgabe absichern und diese nachweisen. Zum anderen lassen sich die (ggf. papierlos korrigierten und benoteten) Hausarbeiten zukünftig auch automatisch digital archivieren.?
Prüfungsr?ume auf dem Prüfungsserver (exam.uni-jena.deExterner Link) k?nnen über das?URZ ServicedeskExterner Link beantragt werden.?Nach der Beantragung erhalten Sie vom Moodle-Team eine Best?tigungsmail mit Informationen zur Einrichtung des Raumes, einen Link sowie einen Einschreibeschlüssel für den Prüfungsraum. Falls Sie diese Benachrichtigung nicht erhalten haben, hilft Ihnen das Moodle-Team unter moodle@uni-jena.de gerne weiter.
Den Link und Zugangscode senden Sie als Prüfende selbst an die zur Prüfung zugelassenen Studierenden per E-Mail, damit diese den Raum (schon vor dem eigentlichen Abgabetermin) betreten k?nnen, um sich über den Ablauf und Bedingungen der Prüfung informieren zu k?nnen.
Der beantragte Prüfungsraum ist bereits mit einem Grundgerüst ausgestattet, das insbesondere für das Szenario einer E-Klausur ausgerichtet ist. Dieses k?nnen Sie jedoch an Ihre Bedürfnisse anpassen und die nicht ben?tigten Elemente entfernen.
Vor dem Hintergrund der Nutzungsm?glichkeit von KI-Werkzeugen bei Seminar- oder Abschlussarbeiten wurde eine Aktualisierung der Vorlage für die? Eigenst?ndigkeitserkl?rung notwendig. Diese wurde durch die Mitglieder der AG ?KI in der Lehre“ in Abstimmung mit dem Rechtsamt vorgenommen.
Die von den Studierenden zu unterzeichnende?Eigenst?ndigkeitserkl?rung (DEpdf,?109?kb | ENpdf,?143?kb?·?en) schlie?t grunds?tzlich die Verwendung generierenden KI-Werkzeuge zun?chst aus. Verlinken Sie diese im Prüfungsraum, damit die Studierenden sie mit dem Anhang abgeben k?nnen.?
In einer?zus?tzlichen Freigabeerkl?rung (DEdocx,?348?kb | ENdocx,?348?kb?·?en), die von Ihnen als prüfende Person im Vorfeld anzupassen und auszufüllen ist,?kann der Einsatz von KI-Werkzeugen jedoch unter festgelegten Bedingungen und mit spezifischen Dokumentationspflichten erlaubt werden. Die Freigabeerkl?rung ist demnach ein flexibles Instrument, das von jeder prüfenden Person individuell angepasst werden kann. So k?nnen beispielsweise für die jeweilige Prüfung fachspezifische KI-Werkzeuge genehmigt werden, indem sie explizit in die Freigabeerkl?rung aufgenommen werden. Stellen Sie die Freigabeerkl?rung m?glichst schon zu Beginn des Semesters zur Verfügung und verlinken Sie diese auch im Prüfungsraum zur Information und Dokumentation für die Studierenden.
Beide Dokumente, Eigenst?ndigkeitserkl?rung und Freigabeerkl?rung ?sind im Hanfried? hinterlegt.?
Informationen zum Thema KI in der Lehre erhalten Sie unter?https://www.elearning.uni-jena.de/ki-in-der-lehre.?
Mit der Aktivit?t "Aufgabe" in Moodle k?nnen Sie Studierenden die Abgabe ihrer Hausarbeiten erm?glichen, verwalten und auch direkt in Moodle papierlos korrigieren, bewerten und zur digitalen Archivierung ablegen.?
Nachdem alle Prüflinge dem virtuellen Prüfungsraum beigetreten sind, empfiehlt es sich, die Selbsteinschreibung wieder zu deaktivieren, damit sich niemand nachtr?glich in den Raum einschreiben kann, der nicht zur Prüfung zugelassen ist. Hierfür gehen Sie auf Teilnehmer/innen -> Zahnrad -> Einschreibemethoden und deaktivieren die Selbsteinschreibung.
Die Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen obliegt den Prüfenden. Ggf. entfernen Sie nicht zugelassene Prüflinge wieder aus dem Prüfungsraum.
→ Anleitung aus dem Moodle-Hilfekurs: Anleitung: Aufgabe anlegenExterner Link
Auch die Korrektur und Bewertung k?nnen Sie papierlos direkt in Moodle vornehmen. Sie haben dazu verschiedene Feedback-Typen, die Sie in den Einstellungen der? Aktivit?t "Aufgabe" aktivieren k?nnen. Die Korrektur und Bewertung k?nnen sie in der Bewertungsansicht der Aufgabe komfortabel für alle Abgaben nacheinander durchführen und an die Studierenden rückmelden.
Wenn Sie den Bewertungsworkflow verwenden, k?nnen mehrere Bewertungsdurchl?ufe erfolgen, bevor abschlie?end alle Bewertungen allen Prüflingen gleichzeitig sichtbar gemacht werden.
Momentan befindet sich der Prozess der Archivierung digitaler Prüfungen im Aufbau. Die Prüfungen bleiben auf den Servern des URZ gespeichert bis das digitale Archiv zur Verfügung steht. In Zukunft soll es eine Schnittstelle auf dem Prüfungsserver geben, über die die Lehrenden per Mausklick signierte PDF-A Dateien generieren und im Anschluss an das Archiv senden. Sie werden informiert, sobald die Schnittstelle für Sie zur Verfügung steht.
Take-Home-Exams sind schriftliche Prüfungsformate, die eine l?ngere Bearbeitungszeit von beispielsweise 24 oder 48 Stunden haben und daher unbeaufsichtigt stattfinden.?
Die Ausgestaltung einer solchen Prüfungsform kann ganz unterschiedlich aussehen. Ein Beispiel sind die "multimodalen Take-Home Exams von Dr. Silke Braselmann, die mit dem Lehrpreis 2023?ausgezeichnet wurden.
Je nach Aufgabenstellung bieten sich verschiedene Formate an, die auf Moodle umsetzbar sind und deren Abgabe entsprechend den Hausarbeiten ebenfalls auf dem sicheren Prüfungsserver?exam.uni-jena.deExterner Link stattfinden sollten.
Prüfungsr?ume auf dem Prüfungsserver (exam.uni-jena.deExterner Link) k?nnen über das?URZ ServicedeskExterner Link beantragt werden.?Nach der Beantragung erhalten Sie vom Moodle-Team eine Best?tigungsmail mit Informationen zur Einrichtung des Raumes, einen Link sowie einen Einschreibeschlüssel für den Prüfungsraum. Falls Sie diese Benachrichtigung nicht erhalten haben, hilft Ihnen das Moodle-Team unter moodle@uni-jena.de gerne weiter.
Den Link und Zugangscode senden Sie als Prüfende selbst an die zur Prüfung zugelassenen Studierenden per E-Mail, damit diese den Raum (schon vor dem eigentlichen Abgabetermin) betreten k?nnen, um sich über den Ablauf und Bedingungen der Prüfung informieren zu k?nnen.
Der beantragte Prüfungsraum ist bereits mit einem Grundgerüst ausgestattet, das insbesondere für das Szenario einer E-Klausur ausgerichtet ist. Dieses k?nnen Sie jedoch an Ihre Bedürfnisse anpassen und die nicht ben?tigten Elemente entfernen.
Vor dem Hintergrund der Nutzungsm?glichkeit von KI-Werkzeugen bei Seminar- oder Abschlussarbeiten wurde eine Aktualisierung der Vorlage für die? Eigenst?ndigkeitserkl?rung notwendig. Diese wurde durch die Mitglieder der AG ?KI in der Lehre“ in Abstimmung mit dem Rechtsamt vorgenommen.
Für andere schriftliche Prüfungsformate ist der Einsatz von KI in den Prüfungsordnungen nicht explizit geregelt. Trotzdem ist ein solcher Einsatz aus prüfungsrechtlicher Sicht an unserer Universit?t aktuell nicht zul?ssig. Da eine unerlaubte Nutzung im Nachinein nicht nachweisbar ist, haben Sie die M?glichkeit den Einsatz von KI im Rahmen von Prüfungen analog zur Freigabeerkl?rung für Hausarbeiten explizit als Hilfsmittel zu erlauben. Hierbei k?nnen Sie sich an der Freigabeerkl?rung für Seminar- und Abschlussarbeiten?(DEdocx,?348?kb | ENdocx,?348?kb?·?en) orientieren. Stellen Sie die Freigabeerkl?rung m?glichst schon zu Beginn des Semesters zur Verfügung und verlinken Sie sie auch im Prüfungsraum zur Information und Dokumentation für die Studierenden.
Informationen zum Thema KI in der Lehre erhalten Sie unter?https://www.elearning.uni-jena.de/ki-in-der-lehre.?
Die Eigenst?ndigkeitserkl?rung, die im Moodleraum voreingerichtet ist, bezieht sich auf Online-Klausuren und sollte entsprechend angepasst werden.
Informationen zum Thema KI in der Lehre erhalten Sie unter?https://www.elearning.uni-jena.de/ki-in-der-lehre.?
Je nach Aufgabenstellung bietet sich eine Abgabe der Prüfungsleistung mithilfe der Moodle-Aktivit?t "Aufgabe" analog zu der digitalen Abgabe von Hausarbeiten an. Damit k?nnen Sie nicht nur die Abgabe erm?glichen und die Abgabefristen besser?verwalten, sondern auch direkt in Moodle papierlos korrigieren, bewerten und zur digitalen Archivierung ablegen.?
Nachdem alle Prüflinge dem virtuellen Prüfungsraum beigetreten sind, empfiehlt es sich, die Selbsteinschreibung wieder zu deaktivieren, damit sich niemand nachtr?glich in den Raum einschreiben kann, der nicht zur Prüfung zugelassen ist. Hierfür gehen Sie auf Teilnehmer/innen -> Zahnrad -> Einschreibemethoden und deaktivieren die Selbsteinschreibung.
Die Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen obliegt den Prüfenden. Ggf. entfernen Sie nicht zugelassene Prüflinge wieder aus dem Prüfungsraum.
→ Anleitung aus dem Moodle-Hilfekurs: Anleitung: Aufgabe anlegenExterner Link
Informieren Sie Ihre Studierenden sp?testens 14 Tage vor der Prüfung über das Abgabeformat.
Auch die Korrektur und Bewertung k?nnen Sie papierlos direkt in Moodle vornehmen. Sie haben dazu verschiedene Feedback-Typen, die Sie in den Einstellungen der? Aktivit?t "Aufgabe" aktivieren k?nnen. Die Korrektur und Bewertung k?nnen sie in der Bewertungsansicht der Aufgabe komfortabel für alle Abgaben nacheinander durchführen und an die Studierenden rückmelden.
Wenn Sie den Bewertungsworkflow verwenden, k?nnen mehrere Bewertungsdurchl?ufe erfolgen, bevor abschlie?end alle Bewertungen allen Prüflingen gleichzeitig sichtbar gemacht werden.
Unter Umst?nden bietet sich auch die Aktivit?t Moodle-Test im Rahmen eines l?ngerfristigen Formats mit Fragen, die nur beantwortet werden k?nnen, wenn beispielsweise ein Laborversuch durchgeführt wurde, oder ein Sachverhalt analysiert wurde.?
M?chten Sie einen in diesem Fall einen Moodle-Test umsetzen, handelt es sich um eine E-Prüfung und damit um eine eigene Prüfungsform. Damit gelten die Datenschutzrechtlichen Bedingungen für Elektronische Prüfungen und die Studierenden sind sp?testens zu Beginn des Semesters über dieses Format zu informieren.
Hinweise zur Gestaltung und Umsetzung von E-Prüfungen finden sie in den Abschnitten zur Online-Klausur und elektronischen Pr?senzklausur.?
Momentan befindet sich der Prozess der Archivierung digitaler Prüfungen im Aufbau. Die Prüfungen bleiben auf den Servern des URZ gespeichert bis das digitale Archiv zur Verfügung steht. In Zukunft soll es eine Schnittstelle auf dem Prüfungsserver geben, über die die Lehrenden per Mausklick signierte PDF-A Dateien generieren und im Anschluss an das Archiv senden. Sie werden informiert, sobald die Schnittstelle für Sie zur Verfügung steht.
Mit E-Portfolio als Prüfungsform k?nnen die Studiereden im Verlauf des Semesters verschiedene Teilaufgaben im Rahmen eines übergeordneten Arbeitsauftrags bearbeiten und gleichzeitig ihre Lernprozesse dokumetieren und reflektieren.
Die Prüfungsform eignet sich besonders, um eine kontinuierliche und nachhaltige Auseinandersetzung mit den Lerninhalten und dem eigenen Lernprozess zu f?rdern. Unabdingbar ist die enge Begleitung durch die Lehrperson und die unbenotete Rückmeldung zu den Teilaufgaben bzw. Lern- und Arbeitsschritten.
(E-)Portfolio stellt eine eigenst?ndliche Prüfungsform dar und soll als m?gliche Prüfungsform in der Modulbeschreibung, z. B. Portfolioprüfung, aufgeführt werden. Sp?testens jedoch zu Beginn des Moduls soll dies als Prüfungform bekannt gegeben werden. Gleiches gilt für das der Bewertung zugrundeliegende Punktesystem, die je Teilaufgabe maximal erreichbare Punktzahl sowie die für das Bestehen erforderliche Gesamtpunktzahl (mind. 50%) und den Abgabetermin. Der mit dem Portfolio verbundene Arbeitsaufwand muss in einem angemessenen Verh?ltnis zum Gesamtworkload des Moduls stehen.
Bewertet wird das am Ende des Semesters abgegebene Portfolio als Gesamtleistung, d.h. nicht alle Leistungen einer Portfolioprüfung müssen zwingend bestanden sein. Bis zur Abgabe k?nnen Teile des Portfolios überarbeitet werden. Die Bewertung ergibt sich aus der Summe der in den Portfolio-Elementen (Teilaufgaben) erzielten Punkte.
Eine nicht bestandene Portfolioprüfung kann aufgrund des nachzuweisenden Entwicklungs- und Reflexionsprozesses nur in ihrer Gesamtheit wiederholt werden und bedingt eine Wiederholung des Moduls.
siehe Abschnitt 3 (Modulprüfungen) im Leitfaden zur Gestaltung der Modulenpdf,?238?kb?
Mit einem Wiki haben Studierende die M?glichkeit, strukturiert auf mehreren Seiten Inhalte im Texteditor einzufügen und mit Grafiken/Dateien zu versehen. Dies eignet sich z. B. für die Erstellung von Portfolios oder Lerntagebüchern. Wikis sind jedoch nicht auf dem Prüfungsserver verfügbar und k?nnen auch nicht exportiert werden. Es k?nnen lediglich einzelne Seiten (z. B. als PDF) ausgedruckt werden.
Anleitung: Wiki anlegen und konfigurierenpdf,?189?kb
Anleitung: Einzelne Wiki-Seite anlegenpdf,?223?kb
Mit der "Aufgabe" in Moodle k?nnen Sie Studierenden die Abgabe von digitalen Dokumenten erm?glichen, diese Dokumente verwalten und bei Bedarf auch direkt in Moodle bewerten. Dies k?nnen Sie z. B. nutzen für Protokolle, Hausarbeiten oder Pr?sentationen.
Anleitung: Aufgabe anlegenpdf,?535?kb
Mahara ist ein etablierter Dienst für E-Portfolio-Arbeit im Bildungsbereich in Deutschland und wird auch international sowie an Schulen als pers?nliche Lernumgebung verwendet. Dieses E-Portfoliosystem erm?glicht es Studierenden, ihre akademischen Lernprozessleistungen in einer pers?nlichen Lernumgebung zu dokumentieren, zu reflektieren und bei Bedarf nach au?en zu pr?sentieren. Es bietet zudem die M?glichkeit, mit anderen Studierenden in Austausch über deren Lernprozesse zu treten und das Lernen selbstst?ndig zu organisieren. Dies f?rdert das reflektierte Lernen und erm?glicht den Studierenden, ihre pers?nliche und akademische Entwicklung nachzuverfolgen.
2023 wurde MaharaExterner Link als E-Portfolio-System an der Universit?t Jena eingeführt. Für dessen Einsatz im Prüfungskontext sollen noch weitere technische und prüfungsrechtliche Fragen, wie z. B. eine Anbindung an Moodle und den Prüfungsserver für eine komfortable Abgabe der Prüfungsleistung gekl?rt werden. Im Rahmen der Digitalisierungs-Stakeholdergruppe "Digitales Prüfen" wird ein Konzept hierzu erarbeitet, das den Einsatz von Mahara im Prüfungskontext erm?glicht.?
Beachten Sie daher, dass unter den aktuellen Nutzungsbedingungen der Einsatz von Mahara freiwillig ist. Bieten Sie Ihren Studierenden also auch eine Alternative an. Dasselbe gilt auch für den semsterbegleitenden, unbenoteten Einsatz von Mahara in Ihrer Lehrveranstaltung als lernprozessbegleitendes, formatives Prüfungsformat.
Für den Einsatz eines (E-)Portfolios als Prüfungsformat sind zun?chst klare Lernziele hilfreich, die den Planungsprozess leiten. Zudem ist ein übergreifender Arbeitsauftrag erforderlich, der die Studierenden über das gesamte Semester hinweg begleitet und einen roten Faden bietet. Aus den Lernzielen und dem übergreifenden Arbeitsauftrag werden weitere Auftr?ge abgeleitet, die unterschiedliche Kompetenzen ansprechen k?nnen, verpflichtend oder optional sein k?nnen sowie auch einzeln oder kooperativ bearbeitet werden k?nnen. Ein weiterer Planungsschritt ist, in welcher Form die Arbeitsergebnisse bzw. Zwischenst?nde eingereicht werden und wer Einblicke erhalten soll: lediglich die Lehrperson oder (z.T.) auch andere Studierende. Die Studierenden k?nnen beispielsweise Audios, Grafiken, Poster, kommentierte Literaturverzeichnisse oder Datens?tze einreichen.
Portfolios k?nnen sinnvoll sein, um Lernprozesse sichtbar zu machen. W?hrend Studierende in einem Produktportfolio ihre besten und finalen Ergebnisse in "die Mappe legen", werden bei einem Prozessportfolio die Entwicklungsschritte dokumentiert, beispielsweise Zwischenst?nde und Reflexionen über ?nderungen im Vorgehen. Dafür ist es in der Vorbereitung hilfreich Feedbackschleifen einzuplanen, etwa durch kurze Rückmeldungen der Lehrperson oder Peer-Feedback, damit Studierende ihre Arbeit weiterentwickeln und verbessern k?nnen.
Wichtig ist, den Grad an Freiraum bei der Auswahl und Gestaltung dessen, was in die (digitale) Mappe kommt, zu definieren und hierbei zu beachten, dass gerade Studienanf?nger:innen oft mehr Struktur ben?tigen, wie Beispiele und engere Vorgaben, w?hrend fortgeschrittene Studierende von mehr Gestaltungsfreiheit profitieren k?nnen.
In der Durchführung ist Transparenz bei diesem Prüfungsformat zentral. So sollten ein Kriterienkatalog und eine Bewertungsmatrix vorab bereitgestellt werden, damit die Anforderungen nachvollziehbar sind. Insbesondere, wenn die Studierenden mit dem Prüfungsformat noch nicht vertraut sind. Zu Beginn des Semesters empfiehlt es sich, das Prüfungsformat ausführlich vorzustellen, den Arbeitsprozess zu erl?utern und die Nutzung des gew?hlten Tools (z. B. Moodle, Wiki oder Mahara) gemeinsam einzuüben, um technische Hürden zu reduzieren. Weisen Sie zudem auf formale Aspekte wie Abgabefristen, Umfang und Hilfsmittel wie generative KI hin. Kl?ren Sie auch, wie Eigenst?ndigkeit und Quellenarbeit zu dokumentieren sind. Schlie?lich ist es hilfreich, Rückmeldungen der Studierenden zum Prüfungsformat einzuholen, um die Portfolioarbeit kontinuierlich zu verbessern.