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Eine Frau spricht und aus dem Mund kommen Buchstaben

Fair in der Sache - Fair in der Sprache

Empfehlungen für eine geschlechtergerechte und inklusive Sprache und Kommunikation
Eine Frau spricht und aus dem Mund kommen Buchstaben
Foto: Aldeca Productions, Adobe Stock

Aktuelles

  • Rechtsgutachten zur Verwendung geschlechtergerechter Sprache an Hochschulen

    Externer Link

    Das Gutachten von Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Ulrike Lembke stellt fest, dass Hochschulen als grundrechtsgebundene K?rperschaften des ?ffentlichen Rechts zu nichtdiskriminierender Sprache verpflichtet sind. Die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen, das Recht auf geschlechtlich korrekte Anrede sowie geschlechterinklusive Formen für trans*, intergeschlechtliche und nicht-bin?re Personen gelten für alles hoheitliche Sprachhandeln.

    Glühbirne auf dem wei?en Hintergrund
    Foto: AdobeStock_651421198
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"Alles, was wir sind, sind wir in Kommunikation" (K. Jaspers)

Regelung der Friedrich-Schiller-Universit?t Jena

Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist ein Leitziel der Friedrich-Schiller-Universit?t. Verwirklicht wird diese durch ein Handeln, das die Interessen aller Geschlechter gleichwertig und fair berücksichtigt. Das wichtigste Medium sozialen Handelns - die Sprache - kann hierbei nicht ausgeblendet werden. Sprache ist kein starres Gefüge, sondern ver?ndert sich mit unserer Gesellschaft. Sie spiegelt gesellschaftliche Entwicklungen durch neue Begriffe und zeitgem??e Sprech- und Schreibweisen wider.

Eine sprachlich faire Behandlung aller Geschlechter ist mit der Verwendung geschlechtsneutraler Formulierungen gegeben. Ein gleichrangiges "Mitdenken" von Frauen und M?nnern ist empirisch nachgewiesen für die Nennung beider Geschlechter (Paarnennung) und das Begriffs-Splitting durch Schr?gstriche.?Entsprechend sieht das Pr?sidium für offizielle Schriftstücke folgenden Sprachgebrauch an der Universit?t vor und empfiehlt auch darüber hinaus

In Texten und Reden:

  • geschlechtsneutrale Formulierungen (z.B. Anwesende, Kollegium, Team, Mitarbeitende, Personal)
  • explizite Nennung beider Geschlechter (z.B. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) - speziell in Satzungen und Ordnungen zum Beispiel auch "die Dekanin/der Dekan)

In Formularen:

  • geschlechtsneutrale Formulierungen (z.B. Studierende, Promovierte, Sachverst?ndige)
  • Begriffs-Splitting (z.B. Mitarbeiter/in, Expert/inn/en)

Einen ?berblick über die verschiedene Formen, wie geschlechtergerechter Sprache umgesetzt werden kann, so dass alle Geschlechter? gleichberechtigt angesprochen und genannt werden, gibt der Leitfaden "Sags doch gleich! Geschlechtergerechte Sprache an Thüringer Hochschulen"Externer Link.

Rechtsgutachten zur geschlechtergerechten Amtssprache

Eine 2021 vorgelegte Rechtsexpertise best?tigt, dass die Verwendung geschlechtergerechter Sprache inklusive des Gendersterns keinen (negativen) Einfluss auf Wirksamkeit oder Verbindlichkeit von Verwaltungshandeln entfalten kann, sondern umgekehrt dessen Verfassungskonformita?t erh?ht.

Praxis-Tipps für geschlechtsneutrale Formulierungen

Konkrete Umsetzungstipps für geschlechtergerrechtes Formulieren finden sie im

Tipps zur Ansprache inter*, trans*- und nicht-bin?rer Personen finden Sie hier.

Gendergerechte Sprachverwendung im Englischen

Zur gendergerechten Sprachverwendung im Englischen informieren die Vereinten Nationen? mit den Guidelines for gender-inclusive language in EnglishExterner Link und Best-Practice Beispielen und Strategien.

Diversit?tsgerechte Kommunikation in Text und Bild

Flügel, E. (2018) How-to: Vielfalt in Texten erz?hlen.Externer Link Bundeszentrale für politische Bildung.

Eder, C. (2018). How-to: Vielfalt in Bildern erz?hlen.Externer Link Bundeszentrale für politische Bildung.

Fairlanguage - Informationsportal "Was ist inklusive Kommunikation?"Externer Link

Beitr?ge aus wissenschaftlicher Perspektive