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Meldung vom: | Verfasser/in: Ira Winkler
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Seit Januar 2026 ist Dr. Jonas Junker am Institut für Angewandte Physik (IAP) der Friedrich-Schiller-Universit?t Jena t?tig. Hier wird er eine Nachwuchsgruppe aufbauen, die sich mit schnellen koh?renten Regelungstechniken für die Quanteninformationsverarbeitung besch?ftigt – einem wichtigen Baustein moderner Quantenforschung.
Von Hameln in die Welt der Quanten
Der gebürtige Hamelner entdeckte seine Begeisterung für Physik bereits in der Schulzeit. ?Ich hatte das Glück, einen sehr inspirierenden Physiklehrer zu haben, der mit Humor, spannenden Fragen und vielen Hands-on-Experimenten unterrichtete“, erinnert sich Dr. Junker. Nach dem Abitur zog es ihn zum Physikstudium nach Hannover. Besonders pr?gend war dort die Masterarbeit über die Laserleistungsstabilisierung von Gravitationswellendetektoren bei Prof. Benno Willke. ?Die eigenst?ndige Arbeitsweise und das kreative Ringen um neue L?sungsans?tze haben mich sehr motiviert“, sagt er.
In seiner anschlie?enden Promotion bei Prof. Michèle Heurs forschte Dr. Junker daran, wie mithilfe von gequetschtem Licht – einem quantenoptischen Zustand mit reduziertem Messrauschen – die Empfindlichkeit von Gravitationswellendetektoren verbessert werden kann. Die Verbindung von theoretischer Analyse und experimenteller Praxis wurde für ihn zum Kern seiner wissenschaftlichen Arbeit.
欧洲杯投注地址_明升体育-竞彩足球比分推荐e Forschungserfahrung in Australien und D?nemark
Nach Abschluss der Promotion führte ihn sein Weg 2023 an die Australian National University in Canberra in die Arbeitsgruppe von Prof. David McClelland. Dort vertiefte er seine Forschung zur Gravitationswellendetektion. Anfang 2025 wechselte er an die Technische Universit?t D?nemark in Kopenhagen (Lyngby) in die Gruppe von Prof. Ulrik Lund Andersen, wo er im Bereich photonisches Quantencomputing t?tig war. Diese internationale Erfahrung pr?gt auch seine künftige Arbeit in Jena.
Forschungsschwerpunkt in Jena
?Ich m?chte Prozesse entwickeln, mit denen sich Quanteninformationen schneller und stabiler verarbeiten lassen“, erkl?rt Dr. Junker. Seine Ideen überzeugten die Auswahlkommission, die darin auch eine enge fachliche Verbindung zu den Projekten von Prof. Fabian Steinlechner sah. Erste gemeinsame Abstimmungen und Unterstützungsarbeiten im Labor und bei der Promovierendenbetreuung laufen bereits. Neben der Forschung m?chte Dr. Junker auch Verantwortung in der Personalführung übernehmen und den Austausch mit seinen internationalen Netzwerken weiter pflegen: ?Wissenschaft lebt vom offenen Dialog – und davon, dass man voneinander lernt.“
Ankommen in Jena
Abseits des Labors sch?tzt Dr. Junker besonders die landschaftliche Umgebung seiner neuen Wahlheimat. ?Ich bin gern drau?en unterwegs – in den Kernbergen, mit dem Fahrrad oder einfach zu Fu?. Das Panorama der Stadt ist fantastisch, und ich bin sicher, dass Jena noch viele spannende Seiten für mich bereith?lt.“
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Jonas Junker, Dr.