H?rporbe Tschechisch
Die erste Seite eines der meist übersetzten tschechischen Bücher: Die Abenteuer des guten Soldaten ?vejk im Weltkrieg von Jaroslav Ha?ek
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4 SWS, jedes Wintersemester, für BA und MA
4 SWS, jedes Sommersemester, für BA und MA
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Eine ?bersicht über alle aktuell angebotenen Sprachkurse und die M?glichkeit zur Anmeldung finden Sie in FriedolinExterner Link:?Vorlesungsverzeichnis > Veranstaltungen im Bereich Sprachen und Kulturen > Tschechisch.
Tschechisch geh?rt zu den slawischen Sprachen und ist eng mit Polnisch und Slowakisch verwandt. Zugleich pr?gt eine lange gemeinsame Geschichte mit dem deutschen Sprachraum die tschechische Sprache und Kultur – sichtbar in Germanismen, kulturellen Parallelen und historischen Verflechtungen.?
Mit rund 10,5 Millionen Sprecher:innen in der Tschechischen Republik und einer wachsenden tschechischen Community in Deutschland ist Tschechisch nicht nur Amtssprache des von Thüringen aus n?chsten Nachbarlandes, sondern auch eine wichtige Sprache in der EU.?
Die tschechische Sprache zeichnet sich durch ihre grammatikalische Komplexit?t, sieben F?lle und diakritische Zeichen aus. Studierende lernen nicht nur die Sprache, sondern auch die Kultur und Geschichte des Landes kennen. Im Rahmen von Auslandsaufenthalten – z. B. Sommerschulen oder über ERASMUS+ – k?nnen sie diese Kenntnisse vertiefen.?
Tschechisch er?ffnet spannende berufliche Perspektiven in ?bersetzung, Kulturmanagement und internationalen Beziehungen.
Die Entwicklung der tschechischen Sprache ist ein faszinierender Prozess, der über Jahrhunderte hinweg durch historische, kulturelle und soziale Einflüsse gepr?gt wurde. Vom ursprünglichen Urslawischen, aus dem sich die westslawischen Dialekte und schlie?lich Urtschechisch formten, bis zur modernen tschechischen Sprache, spiegelt diese Entwicklung die Geschichte Mitteleuropas wider.
W?hrend des Mittelalters wurde das Tschechische durch lateinische, deutsche und altkirchenslawische Einflüsse gepr?gt. Mit der Hussitenbewegung und dem Humanismus erlebte die Sprache eine bedeutende Weiterentwicklung, die bis heute die Grundlagen der tschechischen Schriftsprache beeinflusst.
Im Barock erfuhr die Sprache eine funktionale Reduktion, doch die nationale Wiedergeburt im 19. Jahrhundert (národní obrození) führte zu einer Stabilisierung und Modernisierung des Tschechischen. Im 20. Jahrhundert pr?gten politische Umbrüche, Migration und technologische Entwicklungen die Sprache weiter und führten zu einer Ann?herung der gesprochenen und geschriebenen Formen.
Die tschechische Sprache bleibt ein lebendiger Ausdruck der kulturellen Identit?t und Geschichte ihrer Sprecherinnen und Sprecher.
Quelle: https://www.czechency.org/
Die erste Seite eines der meist übersetzten tschechischen Bücher: Die Abenteuer des guten Soldaten ?vejk im Weltkrieg von Jaroslav Ha?ek
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Der Fluss namens Moldau, im Hintergrund die Prager Burg mit dem Veitsdom, pr?gt die Silhouette der Stadt.
Foto: Aneta Bu?ková
Prager Kleinseite: Ein charmantes Prager Viertel mit barocken Kirchen und Gassen am Pet?ín-Hügel, bekannt für seinen Aussichtsturm und die Parks.
Foto: Aneta Bu?ková
Vy?ehrad: Eine historische Festung auf einem Felsen über der Moldau mit der Kirche St. Peter und Paul und einem eindrucksvollen Friedhof.
Foto: Aneta Bu?ková