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Ein Nightdrawing von Isabell Horst.

Trunken im diffusen Licht der Nacht

Eine Ausstellung über die Verhei?ungen und Gefahren des Nachtlebens in Jena: ?Die Nacht in der Lichtstadt? im Uni-Hauptgeb?ude
Ein Nightdrawing von Isabell Horst.
Foto: Sandra Eckardt/Universit?t Jena
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Meldung vom: | Verfasser/in: Stephan Laudien

?Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, die Nacht ist da da? was gescheh??, so klang ein Gassenhauer in den sp?ten 1930er Jahren. An der Botschaft des Liedes hat sich bis heute wenig ge?ndert, die Nacht umweht noch immer der Zauber des Ungew?hnlichen, des im Wortsinne nicht allt?glichen. Eine neue Ausstellung an der Friedrich-Schiller-Universit?t Jena nimmt nun besonders die Partynacht mit ihren Verhei?ungen und Gefahren in den Blick. Er?ffnet wird die Ausstellung ?Die Nacht in der Lichtstadt? am 23. April im Ausstellungsraum im Universit?tshauptgeb?ude (Fürstengraben 1), zu sehen ist sie bis zum 1. Juni. ?

Im Gep?ck sind Signalpfeife, Pfefferspray und Kondome ??

?Die Nacht mit ihren M?glichkeiten und Gefahren ist wissenschaftlich kaum erforscht?, sagt Prof. Dr. Victoria Hegner. Die Kulturantrophologin von der Universit?t Jena hat sich zwei Semester lang gemeinsam mit Studierenden dieser Leerstelle gewidmet und den Erfahrungsraum Nacht erforscht. Die Ergebnisse der Arbeit sind in der neuen Ausstellung zu sehen. Anliegen ist es, die Besucherinnen und Besucher mitzunehmen in die Nacht, in die Welt des Tanzens und des Feierns, an die Orte der Partys und in jenes Zwischenreich von Tag und Nacht, für das die ?Sp?tis? stehen.

Im Gegensatz zum Tag sei die Partynacht gekennzeichnet durch ein anderes Verhalten, anderes Fühlen, einen anderen Umgang mit der Zeit und dem K?rper, sagt Victoria Hegner. Hingegen sei Nachtarbeit eher der Versuch, die Normalit?t des Tagwerks in die Nacht hineinzutragen. Nicht ausgeblendet werden die speziell n?chtlichen Gefahren. So packen Nachtschw?rmerinnen ganz selbstverst?ndlich Instrumente der Abwehr und Selbstverteidigung in die Handtasche, darunter Pfefferspray und Signalpfeife, aber auch Kondome. ??

N?chtliche Szenerien in ?Nightdrawings? festgehalten ?

Wer die Ausstellung besucht, kann an H?rstationen sinnlich-atmosph?risch ins Jenaer Nachtleben eintauchen. Ethnografische Vignetten bieten zudem Ausflüge in bekannte Party-Locations wie Rosenkeller, Kassablanca oder Café Wagner. ?Nicht das Perfekte steht im Vordergrund, sondern das Spontane, das Rauschhafte?, sagt Victoria Hegner.

Noch eine weitere n?chtliche Beobachtung rückt in der Schau in den Fokus: Das Verschwinden von Konturen und klaren Bildern; sichtbar ist nur, was beleuchtet ist und das Licht selbst. Hier haben die Studierenden – einer Idee der Londoner Künstlerin Chantal Meng folgend – sogenannte ?Nightdrawings? angefertigt und die n?chtliche Szenerie Jenas in all ihren Lichtverh?ltnissen festgehalten. Sie werden in der Ausstellung ebenfalls gezeigt. ?

Zur Ausstellungser?ffnung kann getanzt werden?

Er?ffnet wird die Ausstellung ?Die Nacht in der Lichtstadt? am 23. April um 18 Uhr. Als zünftiger Rahmen soll zur Er?ffnung ein DJ auflegen, es gibt einen kleinen Imbiss und Gelegenheit zu tanzen. Ge?ffnet ist die Ausstellung im Hauptgeb?ude der Universit?t Jena Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr, ein Begleitprogramm wird erstellt. Der Eintritt ist frei. ?

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Victoria Hegner, Prof. Dr.

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