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Meldung vom: | Verfasser/in: Stephan Laudien
Die Abgüsse antiker Reliefs werden in verschiedene Lichtfarben getaucht.
Foto: Eva Winter/Universit?t JenaAbgüsse antiker Reliefs, deren Originale teils in gro?er H?he die Akropolis in Athen schmücken, werden in einer neuen Ausstellung in Jena in ein ganz besonders Licht getaucht. ?Mit Hilfe einer Lichtinstallation lassen wir die Reliefs in unterschiedlichen Lichtfarben leuchten“, sagt Prof. Dr. Eva Winter, Professorin für Klassische Arch?ologie. Für die Lichteffekte sei der professionelle Lichttechniker Jonas Grajetzki gewonnen worden. Er l?sst die Ausstellungsstücke im wechselnden Licht des Tages strahlen. Au?erdem wird ihre plastische Wirkung durch wechselnde Einfallswinkel der Halogenstrahler hervorgehoben.
Er?ffnet wird die Ausstellung ?Lichtwechsel“ am Mittwoch, 22. April, um 18 Uhr c. t. im Raum 24 des Universit?tshauptgeb?udes (Fürstengraben 1). Dort spricht der ehemalige Direktor der Berliner Antikensammlungen, Prof. Dr. Andreas Scholl, über die historischen Kontexte und inhaltlichen Zusammenh?nge der gezeigten Werke. Die Ausstellung selbst wird im Institut für Altertumswissenschaften gezeigt (Fürstengraben 25).?
Der 180. Geburtstag des Arch?ologischen Museums wird gefeiert ??
Hintergrund der neuen Ausstellung ist der 180. Geburtstag des Arch?ologischen Museums der Universit?t Jena, das im Jahre 1846 durch den klassischen Philologen Karl Wilhelm G?ttling (1793-1869) ins Leben gerufen wurde. Die Best?nde des Museums waren nach und nach aufgekauft worden und bilden bis heute den Kern der Sammlung am Institut für Altertumswissenschaften. Erst jüngst war ein gro?er Teil des Bestandes von Abgüssen antiker Kunstwerke aus dem Besitz der Stiftung Preu?ischer Kunstbesitz zurück an die Friedrich-Schiller-Universit?t übertragen worden. Einst wurden die wertvollen Abgüsse im Jenaer Stadtschloss gezeigt, nach dessen Abriss fanden sie ihr neues Domizil im Hauptgeb?ude der Universit?t Jena, das 1908 an gleicher Stelle eingeweiht wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Museum aufgel?st, die wesentlichen Bestandteile verblieben jedoch als Sammlung im Besitz der Friedrich-Schiller-Universit?t. ??
Im Herbst soll die Schau noch durch weiteres Material erg?nzt werden?
Wie Eva Winter erl?utert, entstand die Ausstellung ?Lichtwechsel“ im Rahmen einer zweiw?chigen ?Springsschool“ im Februar dieses Jahres. Ein wichtiger Partner sei zudem der Unternehmer Silvio Schneider, Inhaber der Firma Gothaer Gerüstbau, mit dessen Hilfe die schweren Reliefabgüsse installiert werden konnten. ?Wir hatten noch nie so komplizierte Transporte, Installationen und technische Herausforderungen“, sagt Prof. Winter. Die Besucherinnen und Besucher k?nnen sich davon ab dem 23. April überzeugen, auch im 1. und 4. Obergeschoss im Fürstengraben 25, wo Beispiele kaiserzeitlicher Bauplastik gezeigt werden. Eine Erg?nzung soll die Ausstellung im Herbst dieses Jahres erfahren. Vom 21. Oktober an sollen weitere Gruppen des Materialbestandes des Arch?ologischen Museums der Universit?t Jena gezeigt werden.?
Zu sehen ist die Ausstellung im Fürstengraben 25 vom 22.04.-10.07.2026 Mo-Fr 10-17 Uhr, immer samstags zwischen 15-16 Uhr finden Führungen statt, der Eintritt ist frei. ?
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Eva Winter, Univ.-Prof. Dr.
- eva.winter@uni-jena.de
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