Guatemala Stadt, Guatemala (DAS)
Deutsche Schule Guatemala, Guatemala Stadt (Geografie/ Englisch)
Schulgeb?ude von vorn
Foto: privatZeitraum: Juli - November 2025 (WiSe 25/26) | Schulinfos:?hierExterner Link
Vorbereitung des Auslandspraktikums
Mir war fr¨¹h klar, dass ich mein Praxissemester im spanischsprachigen Ausland absolvieren wollte. Die PASCH Website gibt eine gute ?bersicht ¨¹ber alle Deutschen Auslandsschulen oder Schulen die zu einem gewissen Grad Deutsch als Sprache anbieten und in ihrem Schulkonzept integrieren. So hatte ich dann schnell ein paar Schulen im Visier, denen ich meine Unterlagen zuschickte. Losgeschickt habe ich alle Unterlagen gegen Mitte September und war es war leicht ern¨¹chternd, dass nur bei zwei Schule eine allgemeine ?Ihre E-Mail ist eingetroffen¡°- Nachricht kam. Ich hatte das Gl¨¹ck, ¨¹ber eine Freundin und ehemalige Sch¨¹lerin den Å·ÖޱͶעµØÖ·_Ã÷ÉýÌåÓý-¾º²Ê×ãÇò±È·ÖÍÆ¼ö zum Sekretariat der Schule in Guatemala bekommen zu haben und konnte so direkt die Sekret?rin anschreiben. Da kam dann auch sehr z¨¹gig eine Antwort.
Mitte Oktober fand so dann nach einem kurzen E-Mail-Å·ÖޱͶעµØÖ·_Ã÷ÉýÌåÓý-¾º²Ê×ãÇò±È·ÖÍÆ¼ö ein Videogespr?ch statt, in dem ich den Hintergrund des Praktikums erkl?ren konnte und mit der Ansprechpartnerin jegliche Formalien besprach. Die Schulbest?tigung erhielt ich dann schon in der darauffolgenden Woche und konnte auch in Absprach mit der Universit?t und Schule den Praktikumszeitraum noch ?ndern. ?ber die folgenden Wochen kamen von Seiten der Schule dann noch ein paar Anfragen, wie z.B. die Bitte, einen Steckbrief auszuf¨¹llen.
Vor dem Auslandsaufenthalt gab es bei mir dann recht wenige Erledigungen, die direkt mit dem Amt zu tun hatten. Mein Impfpass war noch auf dem neuesten Stand, da ich drei Jahre vorher in S¨¹damerika war und auch um das Visum musste ich mich nicht k¨¹mmern, da man sich mit deutschem Pass 90 Tage im Land aufhalten darf und sp?ter die Schule hilft, das Visum zu verl?ngern, falls die Zeit nicht reicht f¨¹r einen kleinen Trip in ein benachbartes Land. F¨¹r die Schule ben?tigte ich dann noch ein F¨¹hrungszeugnis, was zum Gl¨¹ck online beantragt werden kann (aber auch seine Zeit braucht). Zudem bat die Schule auch um eine Versicherungsnummer, die ich durch das DAAD-Stipendium schon direkt hatte (siehe Finanzierung). Falls man l?nger im Land bleibt, ist nat¨¹rlich eine eigene Reisekrankenversicherung n?tig und wie sich herausstellt ist diese gar nicht so einfach aus dem Ausland heraus abzuschlie?en. Hier gilt, wer im Voraus plant, hat weniger Stress. Ich habe nach viel Hin- und Her dann die ?WWI Worldwide Insured Travellers Agency GmbH¡° der HanseMerkur Versicherung abgeschlossen, aber ich denke da gibt es, wenn man vorausplant, g¨¹nstigere auf dem Markt.
Mit dem Zug nach M¨¹nchen startete ich dann meine Reise am 18. Juli und ich sa? am 19. Juli im Flieger nach Guatemala Stadt. Zweimal umsteigen und 21 Stunden sp?ter kam ich dank gro?er Zeitverschiebung sogar noch am gleichen Tag an. So hatte ich einen ganzen Sonntag, um mich an meine neue Umgebung zu gew?hnen, bevor mein Praktikum am 21. Juli losging.
Das Flugticket hatte ich ca. 3 Monate vorher ¨¹ber Skyscanner.de gefunden und f¨¹r ein one-way Ticket ca. 580 Euro gezahlt. Mit einem Hin und R¨¹ckticket kommt man zwar g¨¹nstiger davon, aber bei mir stand noch lange nicht fest, wann genau ich zur¨¹ckkommen werde. Wie hoch die Ticketpreise ausfallen, h?ngt stark mit Abflugsort und dem Reisemonat zusammen.?Gegen Mitte/ Ende Juli startete ich also ein paar Wochen nach Beginn des zweiten Halbjahres in mein Praktikum.?Zwischen meiner Ankunft und dem Praktikumsstart lag bei mir schlussendlich nur ein Tag. Das lag daran, dass ich bis Mitte Juli noch Klausuren geschrieben habe, und da die Deutsche Schule schon Mitte November Ferien hat, ich sonst nicht die Praktikumsdauer erf¨¹llt h?tte (Ich rate hier aber auch nochmal mit der Sekret?rin der Schule zu reden, da es sicherlich m?glich ist, nach den Ferien im neunen Schuljahr das Praktikum weiterzuf¨¹hren, bei mir gab es da leider Probleme bei der Informationsweitergabe). Ich empfehle ein bis zwei Tage mehr zwischen Klausuren, Reisetagen und Praktikumsbeginn zu haben, damit auch der K?rper und Geist mit voller Energie starten kann.
Neben den ganzen Dokumenten, die vorzubereiten sind, ist eine herausfordernde Aufgabe auch das Kofferpacken. Ein sei gesagt, dass Guatemala zwar, das ?Land des ewigen Fr¨¹hlings¡° genannt wird, jedoch die Winde und die Regenschauer nicht untersch?tzt werden sollten. Das gro?artige an Guatemala ist, dass das Land von vielen Mikroklimata gepr?gt ist, sodass man von Fr¨¹hlingsgef¨¹hlen in der Hauptstadt bei 30 Grad am Strand schwitzen kann oder aber sich noch den Schal und die M¨¹tze aufsetzt, wenn man in die bergige Region ?Quetzaltenango¡° f?hrt. Von allem ein bisschen und vor allem clever mit den Schichten spielen, ist hier mein Tipp. Ansonsten kann man sich auch zus?tzlich in den zahlreichen Shoppingcentern der Stadt eindecken.
Was im Koffer aber nicht fehlen darf, ist der Adapter. Und der war auch gar nicht so leicht zu finden. Zum Gl¨¹ck war das Kollegium super hilfsbereit und nach ein paar Tagen hatte ich einen eigenen Adapter und musste ihn mir nicht von anderen ausleihen. Sonst ist f¨¹r die Regenzeit ein kleiner handlicher Regenschirm nicht schlecht, da der Regenponcho vielleicht f¨¹r die Wanderung hilfreich ist, aber nicht f¨¹r den allt?glichen Gang zum Supermarkt.
Nach der Ankunft und einer kurzen Verschnaufpause sollte der erste Gang dann zu Claro oder Tigo gehen, um eine SIM-Karte zu kaufen. Das geht fix und erleichtert einiges. Es gibt zwar auch E- Sim Karten, aber nach meiner Einsch?tzung spart man einiges, wenn man die lokalen nutzt.
Unterkunft
Die Fragen nach dem Arbeitsplatz war schnell gekl?rt, jetzt fehlte nur noch mein Schlafplatz. Da WG-Gesucht noch nicht den Weg nach Guatemala gefunden hat, mussten Alternativen her. Die Schule bot mir von Anfang an ein Zimmer bei einer Kollegin an. F¨¹r 250€ auf jeden Fall eine gute M?glichkeit, jedoch schreckte mich die Distanz zur Schule ab. ?ber Å·ÖޱͶעµØÖ·_Ã÷ÉýÌåÓý-¾º²Ê×ãÇò±È·ÖÍÆ¼öe fand ich schlie?lich ein Zimmer bei den Eltern einer Freundin, die praktischerweise fu?l?ufig 10 Minuten von der Schule entfernt wohnten und man so wie in einer normalen WG wohnen konnte. 330€ erm?glichten mir gleich ein soziales Auffangnetzt zu haben, Zeit f¨¹r den Arbeitsweg zu sparen und mehr ¨¹ber Guatemala zu lernen, als wenn ich allein gewohnt h?tte. Die Unterkunft steht auch f¨¹r zuk¨¹nftige Praktikant*innen zur Verf¨¹gung (Stand: 2026) und die Tatsache, dass beide Eltern ein bisschen Deutsch sprechen, erleichtert auch die Kommunikation f¨¹r diejenigen, die sich ans Spanische erst herantasten. Sonst funktioniert der Wohnungsmarkt in Guatemala viel ¨¹ber Å·ÖޱͶעµØÖ·_Ã÷ÉýÌåÓý-¾º²Ê×ãÇò±È·ÖÍÆ¼öe und sicherlich ergibt sich ¨¹ber ein paar Ecken auch etwas durch das Kollegium oder man st?bert durch Facebook und versucht dort sein Gl¨¹ck. Die Stadt ist in Zonen aufgeteilt und jede hat ihre eigenen Vorteile. Die Zone 11 liegt nah an der Schule und erspart einem sehr viel Zeit. Sonst sind Zone 4 und 10 lebhaft und gef¨¹llt mit Restaurants und Bars und erm?glicht durch Fu?wege auch eine gute Bewegung zum Supermarkt ohne direkt ein Uber nehmen zu m¨¹ssen.
Finanzen
Wie hoch die monatlichen Ausgaben am Ende sind, h?ngt von vielen Faktoren ab. Pers?nlich hatte ich erwarte, dass Guatemala g¨¹nstiger ist, als es sich am Ende herausstellte. Obwohl das auch eine sehr verallgemeinerte Aussage ist, denn bei den Preisen ist zu beachten, dass wir uns in der Hauptstadt befinden und viele Produkte, die ich sonst in Deutschland oft gekauft habe, hier importiert waren und somit verst?ndlicherweise teurer. Trotzdem sind Dienstleistungen oder Freizeitangebote in Guatemala deutlich g¨¹nstiger und wer wei?, wo man den Wocheneinkauf macht oder seine Ern?hrung ein bisschen umstellt, merkt den Preisunterschied dann doch.
Im Folgenden liste ich meine durchschnittlichen Ausgaben pro Monat auf:
- Miete: 333€
- Essen (viel selbst gekocht, auch ab und zu Schulessen (3,50€ mit guter Preis¡ªLeistung)): 250€
- Transport f¨¹r Freizeitaktivit?ten + Einkaufen etc. (Uber/Uber Moto): 70€
- Freizeit: Tanzkurs 30 Euro, Gym (es gibt definitiv g¨¹nstigere): 36,60€
- Durchschnittliche Gesamtausgaben: 719,60€
Die Ausgaben konnten bei mir gl¨¹cklicherweise durch das Stipendium des DAADs gut gedeckt werden, da ich w?hrend des Praktikums monatlich 1.325€ bekam. F¨¹r die Vorbereitung bzw. zur Unterst¨¹tzung f¨¹r die Bewerbung auf das DAAD kann ich definitiv das Seminar der Uni daf¨¹r empfehlen, da dort nochmal alles genau besprochen wird und Raum f¨¹r Fragen und m?gliche Formulierungshilfen gegeben wird. Das Stipendium beinhaltet eine Auslandskrankenversicherung, Reisezuschuss und die monatliche Unterst¨¹tzung. Neben dem Stipendium kann ich leider keine Informationen zu m?glichen Nebenverdiensten an der Schule geben.
Ansonsten ist noch gut zu wissen, dass ich mit meinem DKB-Konto problemlos Geld abheben konnte und nur darauf geachtet habe, bei der ?Banco Industrial¡°(BI) abzuheben, da dort die Geb¨¹hren ?nur¡° 3€ betragen und nicht 5-7€ pro Transaktion. Daher ist es auch immer sinnvoll, h?here Betr?ge auf einmal abzuheben. In der Hauptstadt kommt man dazu mit einer Kreditkarte gut durch und braucht kaum Bargeld, das ?ndert sich, wenn man die gro?en St?dte verl?sst und sich das Land mehr angucken m?chte.
Leben an der Schule
Gr¨¹nfl?che der Schule
Foto: privatDas Schuljahr in Guatemala startet im Januar und endet Mitte November. Meist sind im Juni Ferien und im September gibt es noch einmal eine Woche frei. Wann und wie genau die Ferientage liegen, kann einfach im Schulkalender nachgeschaut werden. An der deutschen Schule Guatemala sind ca. 60% der Lehrkr?fte aus Deutschland und 40% aus Guatemala, wobei es vereinzelt auch Lehrkr?fte aus anderen L?ndern gibt. Generell werden alle Unterrichte auf Deutsch gehalten oder haben als L1 die Sprache Deutsch, wie z.B. im Englischunterricht. Ausnahmen sind dabei nur Kunst, Musik und Sport, die je nach Lehrkraft auf Spanisch oder Deutsch unterrichtet werden und der Socialesunterricht (ein Mix aus Geografie, Geschichte und Sozialkunde) der ausschlie?lich auf Spanisch stattfindet.
Das Schulgel?nde beherbergt ein Kindergarten, Grundschule und weiterf¨¹hrende Schule mit ca. 1200 Sch¨¹ler*innen. Dazu z?hlen auch zwei Sportpl?tze, ein Swimmingpool und die Mensa, sowie ein kleiner Kiosk. Der Schwimmbereich kann auch von Lehrkr?ften vor Schulstart genutzt werden.
Das Kollegium ist im Allgemeinen sehr herzlich und so hat man nicht nur eine Ansprechperson, sondern kann sich eigentlich an alle wenden. Aber nat¨¹rlich gibt es Instanzen, die konkret f¨¹r die Praktikant*innen oder f¨¹r organisatorische Fragen verantwortlich sind. Neben zwei Sekret?rinnen und eine Koordinatorin, die sich um Unterkunft und Visum, sowie das allgemeine Wohlbefinden k¨¹mmert, gibt es eine Lehrerin, die sich um den Stundenplan der Praktikant*innen k¨¹mmert und eine allgemeine ?bersicht hat. Da vor allem die Lehrerin sich nur zus?tzlich um die Praktikant*innen k¨¹mmert, ist Eigeninitiative gefragt. So habe ich meinen Stundenplan in der ersten Woche schon nach meinen Bed¨¹rfnissen angepasst, selbstverst?ndlich in R¨¹cksprach mit der Schule und mir die Klassen ausgesucht, bei denen ich gerne hospitieren wollte. Da alles ¨¹ber eine Schul-App funktioniert, haben auch die Praktikant*innen Zugang zu den Stunden der Klassen und Lehrkr?fte. Das hilft, um sich ein bisschen eigenst?ndiger durch den Praktikumsalltag zu bewegen.
Am ersten Tag, wie so oft in neuen Umgebungen, prasselten ganz viele Eindr¨¹cke auf mich ein, Namen fliegen umher und ich versuchte, mich in den G?ngen nicht zu verlieren, aber das legte sich auch mit der Zeit, vor allem wenn man sich nicht scheut einfach nachzufragen. Je nach Stundeplan wechseln sich Hospitationsstunden mit Freistunden und langsam immer mehr werdenden eigenen Stunden ab. So vergehen die Stunden von 7:50 bis 13 oder 15:20 auch recht flott und nach der Schule bleibt noch Zeit f¨¹r Hobbys, Uniabgaben oder Vorbereitungen, die noch offen sind. Als ?Langzeitpraktitkant*innen¡° gab es an der Schule nur mich, jedoch konnte ich mich ab und zu mit Studierenden austauschen, die ein oder zwei Wochen an der Schule waren. Das Fehlen anderer Praktikant*innen hatte, wie so vieles, positive und negative Seiten. Zwar fehlte der direkte Austausch mit Studierenden in der gleichen Situation, gleichzeitig integrierte ich mich so schneller und st?rker in das Kollegium und der Fokus lag auf nur einer Praktikantin.
Die Schule ist stark digitalisiert, so dass jeder Raum ein Smart Board hat und die Sch¨¹ler*innen ihre B¨¹cher auf dem Tablet haben. Neben den digitalen B¨¹chern (eigenst?ndig auf Lehrkr?fte zugehen, um den Zugang zu bekommen) sind die Materialr?ume reich an Spielen, B¨¹chern und anderen Materialien wie gro?e Wandkarten, die nur darauf warten, genutzt zu werden.
Neben den Hospitationen h?ngt es ganz von der Lehrkraft ab, ob schon zwischendurch die Assistenz der Praktikant*innen erw¨¹nscht ist. Nach meiner Erfahrung freuen sich die Lehrkr?fte, wenn wir Praktikant*innen uns mit einbringen wollen oder kleine Bereiche ¨¹bernehmen. Hier hei?t es einfach Unterst¨¹tzung anbieten, annehmen und nicht verzagen, wenn es doch mal nicht erw¨¹nscht ist.
Freizeit
In Guatemala hat man ein gro?es Angebot an Freizeitaktivit?ten, die Balance schaffen und Ausgleich geben. ?ber Kampfsport, Fitnessstudio, Tanzen oder sogar Reiten findet sich alles, was man m?chte. Auch das kulturelle Angebot ist vielf?ltig, auch wenn man wissen muss, wo man sucht. Empfehlen kann ich da die Seite des Spanischen oder Franz?siche Kulturzentrums, diese bietet Gedichtlesungen, kostenlose Filme und andere Workshops an. Auch engagiert sich das Kollegium der Schule sehr und es gibt eine engagierte Gruppe an Lehrkr?ften, die immer wieder Informationen ¨¹ber kulturelle Angebote weiterleiten. Zus?tzlich hat auch die Bar- und Clubszene schon allein durch die Gr??e und Stellung der Stadt f¨¹r jede*n etwas zu bieten. Und obwohl Guatemala Stadt die Hauptstadt des Landes ist, finden sich hier nicht viele Tourist*innen, da diese meist weiterziehen und sich in Antigua oder am See Atitl¨¢n ansammeln.
Guatemala als Land ist gr??er als gedacht und das Einleben in den Praktikumsalltag auch Zeiteinnehmend, weswegen ich am Wochenende nie gro?e Reisen unternommen habe. Trotzdem l?sst sich ein Trip nach Antigua oder sogar an den Strand definitiv umsetzten. Sonst konnte ich die eine Ferienwoche im September nutze, um nach Xela oder Quezaltenango zu fahren und dort den Nationalfeiertag zu feiern. Definitiv empfehlenswert und auch weniger touristisch als andere Orte im Land.
Da ich mein Praktikum noch in den Semesterferien gestartet habe, hatte ich nach dem Praktikum mehrere Monate Zeit, in denen ich das Land und umliegende L?nder erkunden konnte, w?hrend nach und nach die Pr¨¹fungsleistungen abgegeben wurden. Guatemala hat viel zu bieten, durch die vielen Mikroklimata kann man innerhalb weniger Stunden von 10 Grad zu 30 Grad kommen, durch den Urwald wandern, einen Vulkaneruption beobachten oder am Strand die Wellen und Sonne genie?en. Die Touristensaison ist auf jeden Fall Januar- Februar, da lohnt es sich auch ein Hostel ein bis zwei Wochen eher zubuchen, sonst funktioniert hier spontan eigentlich alles.
Nicht nur die Landschaft und Menschen sind es Wert, nach Guatemala zu reisen, sondern auch das Essen. F¨¹r mich als Vegetarierin gab es zwar weniger Optionen, aber oft gab es die M?glichkeit, Fleisch einfach abzubestellen oder nicht zu essen. Chucos sind die Hot Dogs Guatemalas die den Magen auch in einer Mittagspause in der Schule gut f¨¹llen und neben Tamales und Paches sollte definitiv einmal auch Pepi¨¢n probiert werden. Wer im Dezember dann ein bisschen Weihnachtsatmosph?re braucht, kann sich eine Atol zum Trinken holen, eine Art Zimt Mais Getr?nk was mich sofort an unsere Weihnachtsm?rkte erinnert hat.
Es gibt viel zu sehen und zu erleben, weshalb es sich auf jeden Fall lohnt nach dem Praktikum noch ein paar Wochen im Land zu bleiben.
Allgemeines
R¨¹ckblickend war dieses Praxissemester im Ausland eine der besten Entscheidungen im Studium. Es war zwar anstrengend und herausfordernd und ich w¨¹rde das n?chste Mal definitiv alle Hausarbeiten aus alten Semestern schon davor fertig haben wollen oder einfach sp?ter das Praktikum starten, aber es lohnt sich. Die Erfahrung im Ausland gibt eine neue Einsicht in den Beruf, neue M?glichkeiten f¨¹r die Zukunft und durch das Austauschen mit dem Kollegium auch ein Austausch mit Lehrkr?ften aus ganz Deutschland und nicht nur einem Bundesland. Zudem erm?glicht dieses Semester es einem, die Auslanderfahrung mit dem Studium zu verbinden und ich w¨¹rde es auf jeden Fall immer wieder so machen.