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EC2U-Arbeitsgruppe entwickelt neues KI-gestütztes Tool zur Erstellung von Kooperationsvereinbarungen bei binationalen Promotionen
Teilnehmende EC2U Training Doktorandenvertr?ge
Foto: Alexander SchwarzkopfSeit einigen Jahren ist es m?glich, eine Promotion an zwei Hochschulen in zwei verschiedenen L?ndern durchzuführen. Die Forschung findet abwechselnd an den beiden Hochschulen statt und die Universit?ten verleihen am Ende einen gemeinsamen Doktortitel.
Bisher waren jedoch die bürokratischen Hürden für die Durchführung einer solchen binationalen Promotion sehr hoch. Die Erstellung des notwendigen Kooperationsvertrags zwischen den beiden Hochschulen konnte mitunter mehr als ein Jahr dauern, da eine Vielzahl von nationalen, institutionellen und fachbereichsspezifischen Regelungen – oft in unterschiedlichen Sprachen – in Einklang gebracht werden müssen.
Die Universit?t Jena ist nun federführend an einem Projekt beteiligt, das die Erstellung dieser Vertr?ge mithilfe von künstlicher Intelligenz vereinfachen will. In das EC2U PhD Agreements Tool k?nnen Dokumente der beiden beteiligten Universit?ten geladen werden, beispielsweise die verschiedenen Promotionsordnungen. Die künstliche Intelligenz übersetzt diese zun?chst in Englisch, vergleicht dann inwiefern sie mit dem Kooperationsvertrag kompatibel sind und erkennt automatisch potentielle Probleme.
Das Projekt findet im Rahmen der EC2U-Allianz statt. Es ist eine Kooperation des WP3 (Digital EC2U Alliance) und WP8 (Life Long Career - Subboard Doctoral Training). Die Entwicklungsphase des KI-Tools ist nun abgeschlossen. In diesem Jahr beginnt die Pilotphase, in der neue Kooperationsvereinbarungen an den EC2U-Universit?ten mit Unterstützung des Tools erstellt werden.
Ansprechpartner
Alexander Schwarzkopf, Dr.
Johannisstra?e 13
07743 Jena Google Maps – LageplanExterner Link