Málaga, Spanien (DAS)
Deutsche Schule Málaga, Ojén, Spanien (Ethik/ Spanisch/ DaF/DaZ)
Sportplatz
Foto: privatZeitraum: September 2025 - Januar 2026 (WiSe 2025/26) | Schulinfos: hierExterner Link
Vorbereitung des Auslandspraktikums
欧洲杯投注地址_明升体育-竞彩足球比分推荐aufnahme und Bewerbung
Die 欧洲杯投注地址_明升体育-竞彩足球比分推荐aufnahme mit der Schule erfolgte per E-Mail an die Praktikumsleitung. Ich bewarb mich für den Zeitraum September 2025 bis Januar 2026 und reichte meine Bewerbung bereits Ende Juli 2024 ein, da die Bewerbungsfrist am 30. September 2024 endete, also ein volles Jahr vor dem m?glichen Praktikumsbeginn. Es ist sinnvoll, der Bewerbung von Anfang an so viele Unterlagen wie m?glich beizufügen. In meinem Fall habe ich einen tabellarischen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben sowie die bisherigen erbrachten Studienleistungen eingereicht und zus?tzlich Zertifikate beigefügt, die zu den Angaben im Lebenslauf passten. Ein besonderer Tipp: Auch wenn man nicht das Fach Sport studiert, lohnt es sich, einen Erste-Hilfe-Schein oder ein Rettungsschwimmabzeichen mit einzureichen, da diese w?hrend der Praktikumszeit nützlich sein k?nnen – insbesondere, wenn man Interesse hat, sich auch bei schulsportlichen Aktivit?ten einzubringen.
Bereits drei Tage nach dem Eingang meiner Bewerbung erhielt ich eine allgemeine Rückmeldung zur Bearbeitung und im August folgte dann die Zusage. Da ich in dieser Zeit auch Zusagen von anderen Schulen in Spanien erhalten hatte, fiel mir die Entscheidung zun?chst nicht leicht. Letztlich überzeugten mich jedoch die genauen, transparenten und zügigen Rückmeldungen der Praktikumsleitung sowie die gesamte Agenda der Schule, mein Praxissemester von September 2025 bis Januar 2026 an der DS Málaga zu verbringen. Wie bereits erw?hnt, war der Austausch mit der Praktikumsleitung durchgehend sehr transparent und so ergab sich schnell ein digitales Vernetzungstreffen, bei dem die Praktikumsleitung sowie ehemalige Praktikantinnen und Praktikanten vom Schulalltag und dem Leben in Spanien berichteten. Es war eine hervorragende Gelegenheit, offene Fragen zu stellen und letzte Details zu kl?ren.
Amtsg?nge und organisatorische Erledigungen
Vor dem Auslandsaufenthalt ist es wichtig, ein einfaches Führungszeugnis zu beantragen. Da die Bearbeitungszeit variieren kann und die Zusendung auf dem Postweg erfolgt, sollte man sich frühzeitig darum kümmern. Ein Visum ist für Spanien nicht erforderlich und besondere Impfungen sind ebenfalls nicht n?tig. Da man jedoch an einer Schule arbeitet, ist es ratsam, sich vorher gesundheitlich untersuchen und die wichtigsten Impfungen auf Aktualit?t prüfen zu lassen, um im Ausland keine b?sen ?berraschungen zu erleben.
Den internationalen Studierendenausweis ISIC habe ich online beantragt, was sehr einfach und schnell über die Website ging. Allerdings habe ich ihn allgemein in Andalusien kein einziges Mal ben?tigt. In den Unterlagen der Schule wird zudem angegeben, dass man eine NIE-Nummer beantragen kann. Für die reine Praktikumszeit ist diese zwar nicht relevant, doch wer beabsichtigt, w?hrend des Aufenthalts zu arbeiten, auch wenn es nur Nachhilfe ist, für den kann es aus rechtlichen Gründen sinnvoll sein, sie zu beantragen. Dabei sollte man bedenken, dass es sich um einen Beh?rdengang vor Ort handelt und dort gr??tenteils nur Spanisch gesprochen wird. Da die Schule jedoch in unmittelbarer N?he von Marbella und Fuengirola liegt und es sich um sehr touristische Orte handelt, gibt es deutsch- und englischsprachige Personen, die bei solchen Beh?rdeng?ngen explizit unterstützen. Diese kümmern sich um alle relevanten Dokumente und die Anmeldung, sodass man die NIE-Nummer innerhalb einer Woche erhalten kann. Man sollte allerdings mit einer einmaligen Ausgabe von etwa 100 bis 150 Euro rechnen.
Reisekrankenversicherung und weitere Versicherungen
Da ich mich aus meinen sozialen Umst?nden bedingt komplett selbst finanziere und versichere, war die Auslandskrankenversicherung neben dem Führungszeugnis ein besonders wichtiger Aspekt. Wer keine Reiseversicherung über die Familie hat, dem empfehle ich, eine für Studierende passende Reiseversicherung abzuschlie?en – hier gibt es viele Angebote, auch für kürzere Zeitr?ume. Wer plant, l?nger in Spanien zu bleiben, sollte die Versicherung direkt für einen l?ngeren Zeitraum abschlie?en, beispielsweise statt bis Januar gleich bis April. Ich habe mich für die Hanse Merkur Versicherung entschieden und eine monatliche Zahlung von ca. 65 Euro gew?hlt. Da verschiedene Tarife zur Auswahl stehen, empfehle ich in jedem Fall, einen Tarif mit Rücktransport nach Deutschland zu w?hlen. Die Zahlungsabwicklung l?sst sich dabei individuell anpassen. Darüber hinaus ist eine Haftpflichtversicherung immer ratsam, insbesondere wenn man Schuleigentum wie Schlüssel für Klassenzimmer anvertraut bekommt.
Anreise
Ich bin zun?chst mit dem Flugzeug angereist und habe das Ticket etwa einen Monat vorher gebucht. Wer von Jena aus startet, dem empfehle ich, von Berlin oder Nürnberg aus zu fliegen, da von dort Direktflüge nach Málaga angeboten werden. Alternativ kann man auch einen Roadtrip mit dem Auto machen, wobei es ratsam ist, diesen frühzeitig zu planen und entsprechende Zwischenstopps festzulegen. Mein Freund ist im Oktober mit meinem Auto nach Spanien nachgekommen. Aus eigener Erfahrung empfehle ich, unbedingt eine externes Autobatterie-Ladeger?t mitzunehmen, denn ich hatte unterwegs bereits mit dem Auto meines Bruders eine Panne und bin nicht um einen Werkstattbesuch herumgekommen.
Ankunft, Packliste und erste Eindrücke
Das Schulhalbjahr begann am 1. September, direkt nach den Sommerferien. Ich bin eine Woche vor Schulstart angereist und zu diesem Zeitpunkt ist es in Andalusien noch sehr warm. Sonnenbrille, Sonnencreme sowie Badesachen sollten deshalb unbedingt im Gep?ck sein. Ansonsten gibt es kaum Unterschiede zu Deutschland, weshalb man alle weiteren Utensilien problemlos vor Ort kaufen kann.
Die Woche vor Schulbeginn habe ich genutzt, um mir Málaga sowie Marbella anzuschauen und die leckeren spanischen Spezialit?ten auszuprobieren. Dabei sollte man als vegetarisch oder vegan lebende Person beachten, dass die andalusische Küche sehr fleischlastig ist und es deshalb nicht immer viele Alternativen gibt. Insbesondere in der Innenstadt von Málaga gibt es jedoch einige Restaurants, die interessant sein k?nnten. Andalusien ist insgesamt sehr touristisch gepr?gt, weshalb es vor allem in Málaga kein Problem ist, sich auf Englisch zu verst?ndigen. Trotzdem ist es ratsam, wenigstens einzelne spanische W?rter zu kennen, um sich in den Stra?en und vor allem im Supermarkt zurechtfinden zu k?nnen.
Unterkunft
Die drei Optionen
Für die Unterkunft w?hrend des Praktikums stehen drei Optionen zur Auswahl: das Leben in einer gro?en WG direkt neben der Schule, die Unterbringung in einer Gastfamilie oder die eigenst?ndige Suche nach einer privaten WG/Wohnung. Ich habe mich für die praktischste und unkomplizierteste Variante entschieden und bin in die gro?e WG neben der Schule gezogen und das war eine der besten Entscheidungen! Der Schulweg betrug exakt eine Minute, sodass ich jeden Morgen ganz entspannt in den Tag starten konnte.
Das Leben in der WG war rundum angenehm und die Ausstattung im Vergleich zu den üblichen Studierenden-WGs geradezu ?luxuri?s“. Ich hatte ein ger?umiges 15 Quadratmeter gro?es Zimmer mit eigenem gro?em Bad und die WG verfügte über eine gro?e Küche mit ausreichend Kühlschrankplatz, sodass wir 13 Praktikantinnen und Praktikanten problemlos genügend Raum für unsere Lebensmittel hatten. Ein echtes Highlight war das gro?e Wohnzimmer mit einem gro?en Esstisch und mehreren Sofas. Dank unz?hliger Fenster bot es einen atemberaubenden Panoramablick über Ojén und Marbella, der besonders in den Abendstunden unvergesslich war. Auch aus meinem Zimmer hatte ich einen traumhaften Ausblick: In den Morgen- und Abendstunden konnte ich das Meer sehen und manchmal sogar die Bergspitzen Marokkos erkennen. All das hat mich gerade einmal 200 Euro im Monat gekostet; ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verh?ltnis für diese Region.
Einen Punkt sollte man allerdings bedenken: Die Lage ist für die Freizeitgestaltung und ein Leben au?erhalb der Schule etwas herausfordernd, wenn man kein eigenes Auto zur Verfügung hat. Zum Einkaufen, Tanken oder für Freizeitaktivit?ten muss man den Berg hinunterfahren. Das l?sst sich aber gut l?sen, indem man sich mit anderen Praktikantinnen und Praktikanten abspricht, die ein Auto dabeihaben – hier ist Kommunikation das A und O und man lernt sich dabei gleich besser kennen! Alternativ kann man mit Bolt oder Uber von der Schule nach Elviria fahren, also in die Urbanización am Fu?e des Berges und dort den Bus nach Marbella oder Fuengirola nehmen. Für den t?glichen Schulweg würde ich Uber oder Bolt allerdings nicht empfehlen, da sich die Kosten auf Dauer summieren.
Wer sich für eine Wohnung oder WG au?erhalb des Schulgel?ndes entscheidet, hat zwar einen etwas l?ngeren Schulweg, kann dafür aber den Schulbus nutzen und die n?chstgelegene angefahrene Bushaltestelle als Ausgangspunkt nehmen. Wer mit dem eigenen Auto anreist, genie?t natürlich die gr??te Flexibilit?t, man sollte nur Freude am Fahren mitbringen, denn die Serpentinen geh?ren zum Alltag dazu. Die Spritpreise sind erfreulicherweise etwas günstiger als in Deutschland, allerdings ist der Verbrauch durch die H?henunterschiede etwas h?her.
Wer das Eintauchen in die spanische Kultur besonders intensiv erleben m?chte, für den kann das Leben in einer Gastfamilie eine wunderbare Option sein. Die Schule unterstützt aktiv bei der Suche, und man kann dann oft gemeinsam mit den Kindern zur Schule fahren. Man sollte dabei einplanen, dass am Nachmittag etwas mehr Zeit investiert wird, zum Beispiel für die Hausaufgabenbetreuung, dafür erh?lt man aber einzigartige Einblicke in den spanischen Familienalltag. Das Leben in einer privaten WG oder Wohnung bietet wiederum die gr??te Unabh?ngigkeit und ist zwar die teuerste Variante, wird aber von der Schule mit einem monatlichen Zuschuss von 300 Euro unterstützt.
Anlaufstellen bei der Wohnungssuche
Wer sich für die WG bei der Schule entscheidet, kann alles ganz unkompliziert über die Praktikumsleitung kl?ren und vertraglich regeln. Man wird bestens informiert, was relevant ist und welche Einzugstermine passen. Für alle, die sich für eine private WG, Wohnung oder Gastfamilie interessieren, lohnt es sich sehr, dies bei der Praktikumsleitung und insbesondere beim digitalen Vernetzungstreffen anzusprechen. Ehemalige Praktikantinnen und Praktikanten teilen dort gerne ihre Erfahrungen und k?nnen oft konkrete Empfehlungen für Zimmer oder Wohnungen geben. Darüber hinaus bieten Websites wie Idealista einen guten ?berblick über den spanischen Wohnungsmarkt. Generell empfehle ich, sich sp?testens ein halbes Jahr vor dem Praktikumsstart für eine Wohnform zu entscheiden, um sich in aller Ruhe um alles kümmern zu k?nnen.
Finanzen
Monatliche Ausgaben
Die gute Nachricht vorweg: Die Lebenshaltungskosten in Andalusien sind denen in Deutschland sehr ?hnlich, weshalb man sich finanziell kaum umstellen muss. Lebensmittel sind insgesamt nur ein wenig teurer, wobei die Auswahl an vegetarischen Ersatzprodukten etwas begrenzter ist. Ein gro?er Vorteil ist, dass man als Praktikantin oder Praktikant kostenlos in der Schule mitessen kann. Wer jedoch vegetarisch lebt oder Unvertr?glichkeiten hat, sollte sich darauf einstellen, gelegentlich eigenes Mittagessen mitzubringen, da die Gerichte nicht immer die abwechslungsreichsten sind.
Die n?chste Einkaufsm?glichkeit ist der Carrefour in Elviria. Wer ein Einkaufserlebnis wie in Deutschland bevorzugt, findet direkt an der AP7 auch einen Lidl, wobei die Auswahl dort etwas kleiner ist. Für ein typisch spanisches Einkaufserlebnis empfehle ich den Mercadona, der eine tolle Auswahl an regionalen Produkten bietet. Alle genannten L?den sind mit dem Auto in etwa zehn Minuten von der Schule aus erreichbar. Für gr??ere Eink?ufe oder wenn man einfach mal bummeln m?chte, bietet sich das La Ca?ada an, das gr??te Einkaufszentrum in Marbella.
Ein hilfreicher Tipp für alle, die in der WG leben: Gemeinsame Kochabende mit den Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern machen nicht nur Spa?, sondern helfen auch beim Sparen, wenn man sich bestimmte Produkte teilt. Neben Miete und Lebensmitteln waren bei mir die Tankkosten ein weiterer gr??erer Posten, das lag allerdings auch daran, dass ich das Auto viel genutzt habe. Auch hier kann man sich in der WG gut die Kosten teilen.
Ein weiterer Spartipp betrifft den Handyvertrag: Durch die Nutzung einer eSIM lassen sich die Kosten deutlich reduzieren. Ich habe meine eSIM über N26 gebucht und konnte jeden Monat flexibel einen neuen Tarif w?hlen, wenn ich das wollte. So sanken die monatlichen Kosten von m?glichen 30 Euro über den deutschen Vertrag auf nur noch etwa 10 Euro. ?ber N26 habe ich mir au?erdem eine Kreditkarte zugelegt, die auch physisch zugeschickt werden kann, das ist sehr empfehlenswert, da Debitkarten nicht in jedem Gesch?ft akzeptiert werden.
Auch bei Freizeitaktivit?ten l?sst sich gut sparen: Gruppentouren, zum Beispiel zum Surfen oder für eine Wanderung über den berühmten Caminito del Rey, sind deutlich günstiger als Einzelbuchungen und machen in der Gruppe ohnehin viel mehr Spa?!
Auslandsf?rderung und Finanzierung
Finanziert habe ich meinen Aufenthalt in Spanien durch das ERASMUS+ Stipendium sowie durch Rücklagen aus meinen vorherigen Nebenjobs. Ich war sehr froh über das Stipendium, durch das ich etwa 400 Euro pro Monat einplanen konnte. Zusammen mit meinen monatlichen Rücklagen von rund 250 Euro standen mir nach Abzug der Miete etwa 450 Euro zur freien Verfügung. Das war zwar ein knapp bemessener Betrag, doch es gibt erfreulicherweise M?glichkeiten, sich vor Ort etwas dazuzuverdienen. Durch gelegentliche Nachhilfe für Schülerinnen und Schüler konnte ich mir ein kleines Zusatzeinkommen sichern. Darüber hinaus wurden über die gesamte Praktikumszeit immer wieder Anfragen der Schule an uns Praktikantinnen und Praktikanten weitergeleitet, beispielsweise zur Betreuung von Kindern, wodurch sich weitere Verdienstm?glichkeiten ergaben. Auch über die Teilnahme an bestimmten AGs konnte man ein kleines Entgelt erhalten.
Freizeitangebote
Besonders sch?n war, dass es an der Schule nicht nur für die Schülerinnen und Schüler spannende AGs gab, sondern auch für die Praktikantinnen, Praktikanten und Lehrkr?fte. So hatte man beispielsweise die M?glichkeit, in der Tennisakademie Hofs?ss Tennis zu spielen oder kostenlos das Fitnessstudio zu nutzen. Ein absolutes Highlight war der schuleigene Pool, der nach Schulschluss genutzt werden konnte und bis Ende Oktober eine wunderbare Abkühlung an warmen Tagen bot.
Leben an der Schule
schuleigener Pool
Foto: privatZu Beginn des Praxissemesters erwartete ich vor allem, mich auf sprachlich heterogene Klassen einstellen zu müssen und dass diese Heterogenit?t meine Unterrichtsplanung stark beeinflussen würde. Au?erdem ging ich davon aus, als Praktikantin nicht denselben Stellenwert wie festangestellte Lehrkr?fte zu haben und mich in dieser Rolle erst behaupten zu müssen. Eine gro?e Befürchtung war, von der Schülerschaft nicht akzeptiert zu werden.
Rückblickend haben sich diese Befürchtungen gr??tenteils nicht best?tigt. Kollegium und Schülerschaft nahmen mich sehr herzlich auf und banden mich von Beginn an in Unterricht und schulische Aktivit?ten ein. Die Lehrkr?fte teilten Materialien und luden mich regelm??ig in ihre Stunden ein. Die Schülerinnen und Schüler begegneten mir offen und respektvoll, sodass ich schnell als vollwertige Lehrperson agieren konnte. Der Aspekt der sprachlichen Heterogenit?t best?tigte sich jedoch: Vokabelarbeit war unabh?ngig vom Fach ein zentraler Bestandteil des Unterrichts. ?berraschend war für mich, wie interessiert das Kollegium an universit?ren Inhalten und Methoden war. Trotz eines jungen Teams kam h?ufig die Frage auf, welche didaktischen Ans?tze ich aus dem Studium kenne. Das zeigte mir, dass an der Schule eine Kultur des Austauschs und der Weiterentwicklung besteht. Unerwartet war auch, dass selbst an einer Privatschule Vertretungsbedarf und Krankheitsausf?lle zu spürbaren Umplanungen führen. Die Schule reagierte jedoch professionell und rechtssicher, indem stets eine fachfremde Lehrkraft oder eine Monitora bzw. ein Monitor zur Absicherung hinzugezogen wurde und jede Vertretung mit der Schulleitung abgestimmt war. Das Praxissemester an der Schule hat mir gezeigt, wie theoretische Konzepte aus dem Studium in der Praxis umgesetzt und angepasst werden müssen. Ich konnte verschiedene Methoden ausprobieren, Unterrichtsverl?ufe planen und spontan anpassen. Dabei konnte ich wichtige Entwicklungsschritte erreichen: Ich habe gelernt, klare Abl?ufe zu schaffen und gleichzeitig gelassen und flexibel zu bleiben.
Freizeit
PSA Alumni im Restaurant
Foto: privatNeben dem spannenden Schulalltag bot die Umgebung der Schule zahlreiche M?glichkeiten, die Freizeit abwechslungsreich und unvergesslich zu gestalten. Direkt in Ojén konnte man wundervolle Wanderungen unternehmen, zum Beispiel zum La Concha, von dessen Gipfel aus man einen fantastischen Panoramablick über ganz Marbella genie?t. Ebenso lohnenswert war eine Wanderung entlang des Strandes. Ich bin oft mit Bekannten von Marbella Centro nach Puerto Banús und wieder zurück gelaufen und hatte dabei die wunderbare Gelegenheit, einem Sonnenuntergang am Meer entgegenzulaufen.
Für Surf-Begeisterte sind Ausflüge nach Tarifa, einer echten Surfer-Hochburg, ein absolutes Muss. Aber auch der nahegelegene Cabopino Beach, der von der Schule mit dem Auto nur etwa zehn Minuten entfernt liegt, bietet tolle Bedingungen. Da oft mindestens eine Praktikantin oder ein Praktikant ein eigenes Surfbrett dabei hat, muss man sich um die Ausrüstung meist keine Sorgen machen. Darüber hinaus besteht die M?glichkeit, sich über das sehr aufgeschlossene Kollegium Surfbretter auszuleihen. Wer einen Surfkurs besuchen m?chte, sollte mit Kosten von etwa 25 bis 35 Euro rechnen.
Besonders zauberhaft wurde es zur Weihnachtszeit: Die wundervollen Beleuchtungen und Dekorationen in und um Marbella waren ein echtes Erlebnis, zum Beispiel ein Ausflug nach San Pedro lohnt sich hier sehr. Ein weiteres Highlight war die berühmte Lichtershow an der Calle Larios in Málaga, bei der die gesamte Stra?e mit festlicher Musik und beeindruckenden Lichtern erstrahlt. Dabei darf eine Packung Churros mit hei?er Schokolade natürlich auf keinen Fall fehlen!
In Málaga selbst treffen Kultur, Musik und gutes Essen auf wunderbare Weise aufeinander. Ein Besuch im Picasso-Museum, ein Spaziergang durch die beeindruckende arabische Festung Alcazaba und ein kulinarischer Ausflug ins Restaurant La Barra de Do?a Inés sind absolute Empfehlungen. Darüber hinaus hat Andalusien noch viele weitere sehenswerte Orte zu bieten: Ausflüge nach Sevilla und Valencia lohnen sich für mehrere Tage, w?hrend die charmanten Orte Mijas und Nerja mindestens einen ganzen Tag zum Erkunden und Staunen verdienen. Für Geschichtsinteressierte sind insbesondere Granada und Ronda mit ihren noch stark spürbaren maurischen Einflüssen ein faszinierender Architektur-Mix. Au?erdem lohnt sich auch ein Abstecher nach Gibraltar, das mit seiner einzigartigen Mischung aus britischer und mediterraner Kultur überrascht.
Allgemein
Insgesamt kann ich jedem nur empfehlen, so viele Erfahrungen und Gelegenheiten wie m?glich mitzunehmen und sich voller Neugier auf die vielen Abenteuer in und au?erhalb der Schule einzulassen, denn es wird eine unvergessliche Zeit!
Viele weitere Eindrücke sind in folgendem Erfahrungsberichtpdf,?6?mb zu finden.