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Manja Marz (r.) mit Go-Profi Michael Redmond.

Weltmeisterschaftstitel für Manja Marz

Die Bioinformatikerin von der Uni Jena gewinnt Amateur-Weltmeisterschaft der Frauen im Strategiespiel ?Go?
Manja Marz (r.) mit Go-Profi Michael Redmond.
Foto: Alexander Kiel
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Meldung vom:

Prof. Dr. Manja Marz, Professorin für RNA-Bioinformatik und Hochdurchsatzverfahren der Uni Jena, ist neue Amateur-Weltmeisterin im asiatischen Strategiespiel Go. Die 44-J?hrige holte sich am vergangenen Wochenende den Titel bei den ?Senko Cup World Amateur Women’s Go Championship? in Tokio. Zuvor war Marz bereits mehrere Male deutsche Go-Meisterin.

Manja Marz setzte sich in einem internationalen Teilnehmerinnenfeld gegen starke Gegnerinnen aus Asien, Europa und Amerika durch. Das traditionsreiche Brettspiel Go gilt als eines der strategisch komplexesten Spiele der Welt. Go stammt aus dem antiken China, wo es schon vor mehr als 4000 Jahren gespielt wurde. Von China aus hat es seinen Weg nach Japan gefunden – und sp?ter in weitere L?nder. Trotz seiner gro?en Bedeutung in Ostasien ist Go in Europa noch vergleichsweise wenig bekannt – umso bemerkenswerter ist der Erfolg einer deutschen Spielerin auf internationaler Bühne.

Das Preisgeld von 300.000 Yen (ca. 1.640 Euro) will Prof. Marz in spezielle Go-Bretter für Seheingeschr?nkte investieren und dafür auch mit Blinden- und Sehbehinderten-Vereinen zusammenarbeiten. Sie engagiert sich bereits seit l?ngerem für die F?rderung des Go-Spiels in Europa und gründete unter anderem die einzige (offline) Go-Schule in Europa.

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Manja Marz, Univ.-Prof. Dr.

Professur für Bioinformatik für Hochdurchsatzverfahren
Raum 4012
Inselplatz 5
07743 Jena Google Maps – LageplanExterner Link